Der erste Eindruck

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Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern wie es war als ich meineGastfamilien Unterlagen in den Haenden hielt. Mensch ich war aufgeregt.Sobald ich den Umschlag aufgerissen hatte traf mich allerdings der Schlag.4 Maedls, alle ungefaehr in meinem Alter, eine Katze und die beiden Elternschienen alles andere als was ich gewoehnt war. Meine Eltern zuhause sindbeide berufstaetig und meine 20-jaehrige Schwester ist auch nicht all zuoft zuhause, weshalb ich das Haus oft fuer mich alleine hatte und diemeisten Entscheidungen alleine traf. In meiner neuen Gastfamilieallerdings war der Vater fruehzeitig pensioniert und meine Gastmutterarbeitet meistens von zuhause, was bedeutet dass wir 7 Personen in einemHaus sind - jeden Tag. Als ich die zweite Seite der Unterlagen oeffnetetraf mich ein erneuter Schlag. Meine Gastfamilie geht angeblich 5 mal dieWoche Fischen !! Oh mein Gott, ich hatte meine Fisch phoebie immernochnicht ueberwunden, alleine der Geruch oder der Anblick eines toten Fischeskonnte meinen Magen zum Umdrehen bringen. Doch sie schienen sehr nett undwir hatten recht viel Kontakt bevor ich an Weiberfastnacht dann endgueltigim Flieger Richtung Papamoa sass.

Nach ca. einem Jahr in meiner Gastfamilie muss ich sagen, dass meineSorgen umsonst waren. Ob ihrs glaubt oder nicht Fisch ist nun einesmeiner Lieblingsgerichte. Ich habe gelernt wie man Fisch faengt,unterscheidet, auseinander nimmt und schliesslich zubereitet. Ich haettenie gedacht, dass ich meine phobie gegen Fisch ueberwinden wuerde, aberNeuseeland hat mich gelehrt, dass man Dinge auszuprobieren muss um sie zugeniessen. Neuseeland ist ein Land der extrem Sportarten, es fordert einenheraus. Das Leben in einer Grossfamilie hat mich am Anfang vielleichtherausgefordert, doch genau so wie mein Bungyjump in Auckland war esaufjedenfall eine super Erfahrung. Ich werde jeden einzelnen von Rob,Gaye, Rose, Emma, Charlotte, Sarah sowie die Grosseltern, Tanten , Onkelnund Familienfreunde vermissen und werde mich vieleicht sogar etwas alleinefuehlen wenn ich zurueck nach Deutschland komme. Wenn ich nun zurueckblicke kann ich jedem einzelnen Austauschschueler nur empfehlen sich nichtzu viel Stress zumachen. Fuer mich war der Anfang hier in Neuseelandrelativ schwer, doch die Zeit verging wie im Flug und ich hatte ein Jahrvoller Erfahrungen mit Hoehen und Tiefen. Nun stehe ich hier und fragemich ,, War's das wirklich ? " " Ist es jetzt, nachdem ich mich hiereingelebt habe, wirklich Zeit nach Hause zugehen?"

Ich werde immer hier her zurueckkehren wollen, nicht umbedingt um zuleben,doch es ist aufjedenfall einer der schoensten Plaetze an denen ich bisjetzt war und fuer mich zum Glueck nun ein zweites Zuhause.Ich wuensch jedem eine wunderschoene Zeit in Mount Maunganui bis baldLaura :-)Gallery Image Gallery Image