Hi,
mein Name ist Amelie und ich bin seit 14.07.2008 hier in Neuseeland.
Als ich in Deutschland die Adresse meiner neuseelndischen Familie bekam, haben wir gleich e-mail Kontakt hergestellt.
Sie haben mir erzhlt, dass sie fnf Minuten von einem Surfclub entfernt wohnen und dort auch Mitglieder sind. Um genau zu sein Lifeguards. Da ihr letzter Internationalstudent ebenfalls seinen lifeguard award gemacht hat, haben sie mir das selbe Angebot unterbreitet. Als ich dann im neuseelndischen Winter an kam konnte ich mir schon mal ein Bild davon machen was mich erwartet. Meine grten Bedenken galten den groen Wellen, Strmungen und den gefhrlichen Tieren im Wasser. Da war ich dann doch nicht mehr so sicher, aber mit der Zeit habe ich mich an die Wasserbedingungen gewhnt. Ich hatte Glck, dass meine ganze Hostfamilie im Surf life saving engangiert ist, denn so kam es, dass mein Hostdad nach 3 Monaten hier in Neuseeland mich fr seinen Vorbereitungskurs auf die Liste gesetzt hat. Da mein Hostdad schon eine sehr erfahrener Lifeguard ist, hat er zusammen mit meinem Gastbruder den Ausbildungskurs geleitet. Wir haben zu erst mit Theoriestunden angegangen. Insgesamt waren wir eine Gruppe von 12 angehenden Lifeguards. Jeder von uns hat ein Lehrbuch bekommen, in dem wir alles gelehrte noch einmal nachschlagen konnten. Nach einer Woche haben wir dann die Praxis mit eingebaut, das heit Schwimmtraining und Erste Hilfe bungen. Unser Ziel lautete 16 Poolbahnen unter 9 Minuten, run-swim-run unter 8 Minuten und eine komplette Rettungsaktion durch zu fhren. Du bekommst im Grunde so viel Versuche wie du brauchst. Ich zum Beispiel brauchte zwei Versuche fr meinen run-swim-run ( 200 Meter laufen- 200 schwimmen-200 laufen). Als ich meine "Bronce" dann endlich hatte wurde ich von meiner Gastschwester gefragt, ob ich nicht an Rowing (rudern im offenen Meer) interessiert wre. Da es solch einen Sport bei uns nicht gibt, habe ich erstmal beim Training zu geschaut, doch nach ein paar Trainingsstunden, habe ich meine Begeisterung fr rowing entdeckt. Das Gute ist, du bist in einem Team und lernst neue Leute kennen. Fast jedes zweite Wochenende haben wir Wettbewerbe gehabt. Gleichzeitig musst du aber auch bereit sein am Wochenende Patrol zu gehen. Heit den Strand zu "beaufsichtigen". Mein erste Patrolschicht hatte ich zusammen mit zwei Freunden aus meinem Rowingteam, ich muss sagen, dass ich ziemlich aufgeregt war. Wofr es am ende eigentlich keinen Grund gab, denn du wirst an die Seite eines erfahrenen Lifeguards gestellt, der dir alles erklrt und dir hilft wenn du Fragen hast. Ich habe an meinem ersten Tag gelernt wie man ein Quat fhrt und wie ein normaler Patroltag so aussieht. Wir hatten zwar eine Rettungsaktion aber ansonsten war es relativ ruhig. Doch es kann alles ziemlich hektisch werden, wenn es wirklich voll am meine grte Sorge Strand ist.
Mein Fazit lautet: ich finde es ist eine super Erfahrung und ich habe unglaublich viel gelernt.
